Bei Louis Tactical Grounds wird das Pferd als Co-Trainer eingesetzt. Dieses unterstützt die jeweilige Prozessentwicklung, indem mit ihm interagiert oder sein Verhalten beobachtet wird. Oberste Prämisse bei unseren pferdegestützten Coachings und Workshops ist das Tierwohl.
Sollte ein Pferd signalisieren, dass es sich einer Einheit entziehen möchte, werden wir dies berücksichtigen. Ein direkter Kontakt zum Pferd kommt nur zustande, wenn das Pferd es von sich aus zulässt. Manchmal sind wir z. B. unbewusst in negativen Energien verhaftet, die das Pferd wahrnimmt und energetisch nur schwer aushalten kann. Das Coaching oder der Workshop wird in diesem Fall nicht unterbrochen, wir zwingen das Pferd aber niemals zu einem direkten Kontakt. Vielmehr wird dann mit dem, was das Pferd spiegelt, zunächst nur durch Beobachtung weitergearbeitet.

Arbeit mit dem Pferd
Ferner arbeiten wir mit den Pferden ausschließlich vom Boden aus. Wir bedienen uns Methoden wie Beobachtung, Kontaktaufnahme zum Pferd, Bodenübungen, Parcours und Roundpen.
Je nach Ausgangslage wird nur ein einzelnes Pferd aktiv in die Übung mit einbezogen oder es fungieren zusätzlich weitere Pferde als Beobachter und „Hinweisgeber“ im Hintergrund. Sie stehen nicht bewusst im Fokus, tragen durch ihr Verhalten aber sehr oft zu einem größeren Erkenntnisgewinn bei. Auch die „unbeteiligten“ Pferde nehmen die Energie des Menschen oder der Gruppe wahr und reagieren auf diese.
Tierische Co-Trainer
Pferde als Spiegel
Pferde sind der unerschütterliche Spiegel, der vorurteils- und bewertungsfrei alles aufzeigt, was von ihnen wahrgenommen wird. Dieser neutrale Umgang mit allem, was man als Mensch in der jeweiligen Situation ist, zeigt und mitbringt (Gedanken und Gefühle), kann zu einer verbesserten Sicht auf sich selbst führen. Versteckte (emotionale) Blockaden, dysfunktionale Glaubenssätze und dem authentischen Selbst widersprechende Annahmen können so an die Oberfläche geholt werden, wodurch eine konstruktive Auseinandersetzung mit ihnen möglich wird. Durch diese unmittelbar dargelegten Erkenntnisse lässt sich schneller zum Kern gelangen, als es in manchem Beratungsgespräch (ohne Pferd als Co-Trainer) der Fall wäre.
Die Arbeit mit den Pferden ermöglicht gemeinsamen Erkenntnisgewinn, Prozessinitiierung und Fokussierung der nächsten Schritte. Pferdegestütztes Coaching ist allerdings kein „Wundermittel“, mit dem sich alles von jetzt auf gleich ändern lässt. Hier ist der Einzelne gefragt: Wie hoch sind Motivation und Disziplin und mit welcher Zuversicht verfolge ich meine eigene Vision bzw. wie sehr folge ich meinem Herzen? Hier unterstützt unser Tactical Ground Mindset.